Duplicate Content – die große Gefahr

Duplicate Content – die große Gefahr

  • Posted by danny
  • On 17. November 2013
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  • duplicate content, Strafen, Urheberrecht, Urheberrechtsverfahren

Das Texter-Handwerk mag nicht ganz einfach sein. Aber eine Grundregel lautet:

Niemals kopieren oder abschreiben!

Warum das so ist?

Ganz einfach, hält man sich nicht daran, führt es unter Umständen zu medienwirksamen Verhandlungen wie die Affäre um Karl-Theodor zu Guttenberg und seiner Doktorarbeit.

Der ehemalige Verteidigungsminister hat im Grunde genommen duplicate content erstellt, als er seine Doktorarbeit in großen Auszügen auf bereits vorhandene Schriftstücke baute.

Es muss sicherlich nicht immer der ganze große Rummel entstehen, aber für einen Texter kann es schon an die Existenz gehen, wenn sich herausstellt, dass der Inhalt einer Seite nicht aus seiner Hand stammt. Der eigentliche Urheber könnte beispielsweise durch eine Suchmaschinensuche – ob zufällig oder gezielt – darauf aufmerksam werden.

Aber was ist überhaupt duplicate content?

Duplicate content – zu deutsch: doppelte Inhalt – ist ein Absatz oder eine ganze Textpassage, die es bereits einmal in gleicher Weise gibt. Das passiert in erster Linie, wenn ein Texter ungeprüft Inhalt 1:1 aus dem Internet oder auch aus Printmedien übernimmt.

Wenn es dann ganz dumm läuft, haben Sie dann eine Urheberrechtsklage am Hals.

Dieser Fall sollte tunlichst vermieden werden!

Sie müssen als gewissenhafter Texter nicht immer vorsätzlich duplicate content fabrizieren. Es kann sich auch durch die ungeprüfte Übernahme von bestehenden Text oder die Integration von Webseiten ein solcher Fall entstehen.

Doch es entbindet Sie nicht von der Pflicht, den Inhalt auf Plagiate zu prüfen. Sollten Sie das nicht tun, sind sie – wenn es ganz schlecht – um einige hundert bis tausend Euro leichter.

Tun Sie sich und den Lesern den Gefallen und verfassen Inhalte mit besten Wissen und Gewissen selbst. Wenn Sie doch einmal etwas aus einer bestehenden Publikation übernehmen, dann kennzeichnen Sie es korrekt als Zitatmit Quelle und Namensangabe des Verfasser. Dann kann Ihnen nichts passieren.

 

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