WordPress-Themes – Das sollten Sie bei der Auswahl beachten

WordPress-Themes – Das sollten Sie bei der Auswahl beachten

  • Posted by danny
  • On 19. September 2014
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Ob für einen Blog oder für eine professionelle Webseite – das ehemals für die Umsetzung von Blogs geschaffenen CMS-System WordPress erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Durch seine vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten und der Vielzahl der verfügbaren WordPress-Themes als Layout Vorlage ist WordPress auch nicht nur für Blog-Betreiber attraktiv. Immer mehr Gewerbetreibende nutzen es auch für die Pflege Ihres Internetauftritts. Gerade für diese Klientel gibt es unzählige themenspezifische Vorlagen, für eine passende technische und optische Aufbereitung des des Inhalts dienen. Doch bei der Auswahl kann man sehr schnell den Überblick verlieren. Welche Themen eigenen sich für welchen Anlass? Muss man zwangsläufig immer gebührenpflichtige Vorlagen nutzen oder geht es auch kostenlos? Hier finden Sie nützliche Tipps zur Orientierung im WordPress-Themes Dschungel.

1. Nutzen und Zielgruppe

Wer sich für die Umsetzung eines Blogs oder einer Webseite mit WordPress entscheidet, der sollte sich zunächst einmal überlegen, für welche Klientel – also die Zielgruppe er diese Seite(n) erstellen möchte.

Soll es zum Beispiel:

  • ein rein informativer Blog über Sport, Neuigkeiten in der Welt oder spannende Urlaubserlebnisse
  • eine Webseite zur Selbstdarstellung einer Person mit entsprechenden beruflichen Portfolio
  • eine Webseite zur Firmenpräsentation
  • ein Online-Shop mit direkten Verkaufs- und Zahlungsoptionen
  • eine kommerzielle Seite, mit welcher Sie zum Beispiel Dienstleistungen anbieten möchten

sein?

Wie bereits an den Beispielverwendungen ersichtlich gibt es auch einen Unterschied zwischen nicht-kommerziellen und kommerziellen Nutzen.

Anschließend sollten Sie sich darüber im Klaren werden für wen Sie diese Seite erstellen – die sogenannte Zielgruppe.

Dazu gehören Angaben wie:

  • Alter von 18 – 60
  • Männer/Frauen/Kinder
  • Bildungsniveau
  • Berufsfeld (zum Beispiel: Handwerker, Ingenieure, IT-Fachleute)
  • und vieles mehr …

Anhand dieser Feststellungen, können Sie sich geistig schon auf ein bestimmtes Erscheinungsbild und deren Funktionalität Ihrer Seite einstellen.

ACHTUNG

Lösen Sie sich von der Vorstellung, dass es nur auf eine optisch reizvolle Oberfläche ankommt. Das ist mitnichten so. Die Hauptsache ist, dass das Template die Funktionen enthält, die Sie für die Umsetzung Ihrer Vorstellungen benötigen.

2. Erscheinungsbild

Nach dieser Analyse sollten Sie sich überlegen, wie die Seite optisch „ankommen“ soll.

Möchte Sie die Informationen eher nüchtern und seriös darstellen oder soll es auffällig und bunt sein um mögliichst viel Aufsehen zu Erregen. Wollen Sie ein seriöses Produkt präsentieren, bringt es Ihnen recht wenig, wenn es rundherum überall blinkt und leuchtet. So lenken Sie Ihre potentiellen Kunden nur vom Wesentlichen ab.

Gleiches gilt für Blogs – auch hier kommt es darauf an, wie Sie die Beiträge – zu welchem Thema auch immer – am Wirkungsvollsten präsentieren.

3. Funktionen

Die Frage der Funktionalität des Themes ist wohl einer der wichtigsten Fragen, die sie sich im Vorfeld überlegen sollten.

Brauchen Sie zum Beispiel unbedingt die Möglichkeit Produkte auf Ihrer Seite verkaufen zu können, eine mehrsprachige Umsetzung oder ein Design was sich auch auf mobilen Geräten wie Smartphones ansprechend darstellt (Responsive Design).

Benötigen Sie lediglich eine Landing-Page um den Nutzer auf etwas Bestimmtes (Produkt, Veranstaltung …) aufmerksam zu machen und dann entsprechend weiter auf eine andere Webseite zu verlinken oder wollen Sie ein Multi-Page Webseite mit welcher Sie auf verschiedenen Unterseiten Informationen wiedergeben können?

Wollen Sie eher ein einfach zu verwaltendes Theme, mit nur einigen wenigen Einstellungsmöglichkeiten oder wollen Sie die Möglichkeit haben Ihre Seite bis ins kleinste Detail zu individualisieren (SEO-Einstellungen, HTML5/CSS, frei wählbare Schriften …).

Machen Sie sich klar, was Ihr zukünftiges Aushängeschild können sollte und berücksichtigen Sie diese Erkenntnis anschließend bei der Auswahl des Themes.

4. Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Blogs und Webseiten dienen in erster Linie zur Darstellung von Informationen, die Sie als Anbieter an Ihre Zielgruppe bringen wollen. Doch nutzen Ihnen beispielsweise als Unternehmer die besten Angebote, wenn Sie den Suchergebnissen von Google als weltgrößte Suchmaschine nicht erschienen – oder nur auf den hinteren Seiten?

Sie wollen gefunden werden, also müssen Sie sich sichtbar machen. Mithilfe von einigen wichtigen Einstellungsmöglichkeiten und vor allem mit der richtigen Aufbereitung Ihrer Informationen machen Sie Ihre Seite die Suchmaschine und somit für potentielle Nutzer interessant.

Deshalb sollten Sie – sofern es für Sie relevant ist – darauf achten, dass das gewählte Template auch SEO-konform arbeitet.

Interne Links, Überschriften (H1, H2, H3 ….), Keywords und Meta-Description – diese und andere Parameter sind für Google bei der Bewertung der Seite relevant und entscheiden über die Anzeige in den Suchergebnisse. Aus diesem Grund ist eine ausgewogene Suchmaschinenoptimierung für viele Webseitenbetreiber heute von größter Bedeutung und sollte dementsprechend auch mit dem gewählten Theme standardmäßig möglich sein.

5. Kostenlos oder kostenpflichtig

Im Endeffekt müssen Sie hier entscheiden, ob Ihnen ein ausgereiftes und mit umfangreichen Funktionen sowie Einstellungsmöglichkeiten ausgestattetes Template wichtig ist oder Sie sich auch mit weniger zufrieden geben würden.

Templates mit einen großen Funktionsumfang und ansprechender optischer Umsetzung sind meist kostenpflichtig und kosten zwischen 10 und 100 Euro (respektive Dollar). Dafür erhalten Sie oftmals regelmäßige Updates, umfassendes Support und vielfältige Anpassungsmöglichkeiten.

Die kostenlosen Varianten bieten sich eher für die Verwirklichung von privaten Blogs an, bei denen es nicht zwangsläufig auf größtmögliche Einstellungsvielfalt ankommt. Allerdings kann man auch hier anspruchsvoll umgesetzte Templates finden, die sich auch für Webseiten eignen.

6. Wo findet WordPress-Themes?

Es gibt eine Vielzahl an Anbietern in diesem Segment, die sich darauf spezialisiert haben. Dabei sollten Sie allerdings darauf achten, das Sie auch wirklich ein WordPress-Theme auswählen, das es hier auch für andere gängige CMS-Systeme wie Joomla, Drupal oder Typo3 gibt.

Neben den eigenen Templates von WordPress sind unter anderen folgende Anbieter zu empfehlen:

Hier können finden Sie ein große Auswahl von Templates – nach Kategorien geordnet – die Sie sich auch im Vorfeld noch als LIve-Vorschau in Aktion ansehen können. So erhalten Sie einen ersten optischen Eindruck des Themes und können hier final entscheiden, was Ihren Vorstellungen am besten entspricht.

WICHTIG

Schauen Sie sich zunächst einige Templates umfassend an – auch von verschiedenen Anbietern – bevor Sie sich entscheiden. Prüfen Sie auch die Einschätzungen anderer User, die schon Erfahrungen damit gemacht haben.

 

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